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Ausschnitte aus dem 21. Jahrhundert:

Sommertreffen in Radziejowice bei Warschau
"Die unter dem Publikum weilenden Musikkenner bewunderten Magdalena Rezlers Kunst der Beherrschung der Geige sowie ihre interessante Interpretation von "Romans", "Krakowiak", "Burleske" oder der drei gespielten Stücke von Wieniawski. Bei Chopin dagegen stieg die Violine absichtlich in den Hintergrund, um die Rhythmik und Tiefe des Walzers zu unterstreichen. So können nur wirkliche Virtuosen spielen. Das Publikum begriff dies im Nu, was einen Riesenapplaus und Zugaben erwirkte."
K. Ptaszynski
16. August 2000

Spannende Zwiegespräche im Wettstreit der Solisten
"...Solistin im a-Moll-Konzert war - wie Jurys - aus Polen stammende - Geigerin Magdalena Rezler, die an der Freiburger Musikhochschule lehrt. Sie brachte mitreißenden Schwung und biegsame Tongebung in ihre Deutung und animierte damit auch das Orchester zu temperamentvollerem Musizieren... Der Kopfsatz verlief als lebendiger Dialog zwischen Solistin und Ensemble; das Finale im 9/8-Takt erhielt den Charakter eines turbulenten Tanzes. Höhepunkt war die Wiedergabe des d-Moll-Doppelkonzertes. Hier ergänzten sich die beiden Solisten vorzüglich und führten einen edlen Wettstreit..."
Klaus Trapp
"Darmstädter Echo", 13. Dezember 2000

"Im Solo-Teil der bekannten Violin-Werke aus aller Welt hörten wir diesmal die berühmte Magdalena Rezler-Niesiołowska. Das Konzert a-Moll von Bach in der Interpretation der Geigerin machte vor allem durch die Ton-Form neugierig. Die besonders subtile doch innerlich pulsierende Solo-Linie kühlte mit ihrer äußerlichen Distanz. Das zweite von der Künstlerin vorbereitete Stück, das virtuosische "Rondo capricioso" von Camille Saint-Saëns, überfüllt von spanischem Temperament, brachte die meisterliche Spielkunst der Geigerin vollends zur Geltung, indem sie mit funkelnden Figurationen, vor allem durch außergewöhnlich elastische Bogenführung, imponierte."
Katarzyna Kaczmarczyk
"Gazeta Wyborcza", Opole, 9. Oktober 2000

"Bei der Kreation dieses Konzertes (von Karol Szymanowski) zeigte die Künstlerin ihre virtuosische Werkstatt, sowohl technisch als auch ausdrucksvoll. Ihre Interpretation hat auf eine wunderschöne Weise die folkloristischen Elemente in diesem Stück abgebildet, sie war vom Lyrischen her unglaublich intensiv und sehr expressiv. In der virtuosischen Kadenz hat Magdalena Rezler ihre ganze Palette der technischen Mittel gezeigt, die sie beherrscht."
"Gazeta Lubuska" (Polen)

Recital in Tokio
"Die Geige von Magdalena Rezler klingt sehr schön, ehrlich und mit einer starken Überzeugungskraft. Der typische osteuropäische Klang passte hervorragend zur Sonate von Bach. Ihre Musik schien wie ein inbrünstiges Gebet, ein persönliches Gespräch mit Gott zu sein. Die Solo-Sonate von Ysaye spielte sie mit einer verblüffenden Virtuosität, und mit der "Quelle der Arethusa" zauberte die Künstlerin zusammen mit der Pianistin Naoko Matsumoto eine mystische Stimmung. Mit der Aufführung der "Tzigane" von Ravel und dem Stück "Schnee" von Elgar endete dieses als großen Erfolg der Geigerin angesehene Konzert."
Tokio, 28. November 2001

Im besten Stil
"Den Kammermusik-Abend im Rahmen der Mittwochs-Konzerte der Warschauer Musikakademie (am 21. März) hat Magdalena Rezler mit dem Pianisten Jerzy Maciejewski im besten Stil bereichert. Seit zehn Jahren ist sie Professor an der Hochschule für Musik in Freiburg und man kann sie in Polen erheblich seltener hören. Die zahlreich erschienenen und begeistert klatschenden Zuhörer des Mittwochs-Konzerts zeigen jedoch, dass sie nicht vergessen wurde. Im Laufe der Jahre ist die Kunst von Magdalena Rezler gereift, sie erreichte eine gar klassische Balance des Ausdrucks, dank der sie Ruhe und überzeugende Interpretations-Kraft ausströmt. Allein die Auswahl des Programms zeigt, dass die Künstlerin nicht an einer virtuosischen Schau interessiert ist, obgleich doch nicht wenig technisches Können erforderlich ist, um so meisterlich nur eine Sonate von Brahms zu aufzuführen. Auch die heute moderne Suche einer "authentischen" Interpretation der Barockmusik scheint sie nicht zu beschäftigen. Sie spielt Bach so, wie ihn die größten Meister spielten, weshalb diese Musik nicht nur mit ihrer Präzision der plastisch aufgezeigten Struktur begeistert, sondern auch mit den jede Phrase und jedes Motiv erfüllenden Emotionen ergreift. Der wunderschöne, weiche und singende Ton des Instruments von Magdalena Rezler erklang bei langsameren Sätzen, vor allem beim Adagio cantabile von Beethoven, besonders bezaubernd. Bei lebhaften Tempi aber, zum Beispiel im Scherzo der oben genannten Sonate c-moll oder bei Bach, fehlte weder Kraft noch Vitalität."
Ludwig Erhardt
"Ruch muzyczny", 15. April 2001

Phantastischer Soloabend für Violine
"...Magdalena Rezler... führte zwei Werke von J.S.Bach und die berühmte Solosonate für Violine von Bartok auf...Frau Rezler spielte mit ausgefeilter Technik und verzauberte mit gefühlvollem intensivem und hingebungsvollem Spiel. Das Publikum war begeistert von diesem so kontrastreichen Programm, es überschüttete Frau Rezler mit tosendem Beifall und erhielt noch eine Zugabe: ein Capriccio eines polnischen Komponisten, bei dem Frau Rezler noch einmal ihr temperamentvolles und facettenreiches Spiel zeigte."
"Badische Zeitung" Freiburg-Denzlingen, 27.1.2001

UND DANN SCHWEBT SIE SCHWERELOS
Großes Solo für Violine: Magdalena Rezlers Konzertabend in der
Freiburger Musikhochschule

Leicht gemacht hat es sich Magdalena Rezler an ihrem Soloabend im Kammermusiksaal der Freiburger Musikhochschule nicht. Von der ersten bis zur letzten Minute, von Johann Sebastian Bachs Sonate Nr.1 g-Moll BWV 1001 bis hin zu Eugene Ysays Sonata "Ballade" op.27, beherrschten anspruchsvolle Texturen und geigerische Virtuosität in den unterschiedlichsten Ausprägungen das Konzertgeschehen. Ein spieltechnischer Hürdenlauf, den die Freiburger Hochschulprofessorin nicht gänzlich ohne anzuecken, aber in einer dennoch hochrespektablen (und bis eine Ausnahme auswendig dargebotenen) Aufführung meisterte. Impulsivität kennzeichnet das Spiel von Rezler, was in einem breiten, leicht pathetisch angegangenen Adagio (Bach) ebenso seinen Ausdruck finden kann wie in einem sehr resoluten, fast schon gewaltsam zu nennenden Zugriff auf die beiden ersten Sätze von Bartóks Solosonate SZ 117. Doch hier, im dritten Satz "Melodia" mit seinen wunderschönen Hochlagen im Wechsel mit Flageolett-Passagen, ließ die Interpretin auch hören, dass sie in schwerelosen, zudem lupenrein intonierten Höhen zu schweben vermag. Und von einer ebenfalls fein gewobenen Machart zeigten sich die motorischen, aber leise angesetzten Spielfiguren des abschließenden Presto.
Das weite Feld geigerischer Ausdrucksmöglichkeiten
Parallelen zu diesem Piano-Surren fanden sich im Presto von Grazyna Bacewicz' Sonata von 1958 wieder, wie in diesem Werk überhaupt, in den folkloristischen Anklängen und einer modal eingefärbten Tonalität, ein gewisser Bartók-Einfluss spürbar ist. Und der 1969 verstorbenen polnischen Komponistin steht die ihrerseits aus einer polnischen Musikerfamilie kommende Magdalena Rezler offenbar nah - darauf deutete auch, dass ihre Wahl bei der Zugabe auf Bacewicz' "Polnisches Capriccio" fiel.
Mit Krzysztof Meyers Sonata op.36 stand ein weiteres Werk eines polnischen Komponisten auf dem Programm. Wiederum zeigte sich eine beträchtliche Bandbreite geigerischer Ausdruck- und Spielmöglichkeiten, einschließlich eines umfangreichen Mittelteils, der das Potenzial des Pizzicato-Spiels auslotet. Im Gegensatz zu all diesen Schwergewichten wirkte Ysays abschließende, vom Klassizismus umwehte Sonata geradezu spielerisch - was auch aus Sicht des Interpreten allerdings ganz sicher nicht ist. Drei Blumensträuße belohnten Magdalena Rezlers virtuose Hochleistung.
Elisabeth Schwind
Badische Zeitung Freiburg, 5.6.2001

Beethoven, klassisch
Zyklus: Die Violinsonaten in der Musikschule Freiburg

"Beethoven ist so grimmig, wie er gemacht wird. Bei Magdalena Rezler war er milde gestimmt. Fast schien es, als wolle die Geigerin bereits am ersten Abend ihres dreiteiligen Zyklus mit Beethovens zehn Sonaten für Klavier und Violine im Konzertsaal der Musikhochschule genug Argumente für die These liefern, dass es letzlich keine Musik gebe, die sich nicht (auch) singen ließe.
Dabei muss man sich zunächst durchaus daran gewöhnen, dass Magdalena Rezler nicht so spielt, wie man es heute (nicht zuletzt aufgrund der interpretatorischen Ästhetik historischorientierter Musiker und Ensembles) mittlerweile gewohnt ist. Schließlich geht es dieser Geigerin keineswegs um ein hochgespanntes Für und Wider Extreme, nicht um geschärfte Konturen oder gar um spontane Gefühlsausbrüche, sondern sie gibt einen Beethoven gleichsam mit gerundeten Kanten. Das setzt diese Musik nicht herab - es dämpf sie nur ein wenig. Und ändert ihre Bewertung.
Die weiten Bögen, der versöhnliche Ansatz
Beethoven, so gespielt, wirkt weniger aufregend, dafür klassischer; beim Zuhören springt man nicht von Sforzato zu Sforzato und ergötzt sich nicht vornehmlich an Nonkonformem und Regelverstößen, sondern hangelt sich mehr an den weiten Bögen, an komplexeren strukturellen Einheiten entlang....
Tatsächlich wird man den Beethoven, der hier erklang, wohl so schnell nicht vergessen: nicht nur, weil er so vital durchlebt, sondern auch, weil er so versöhnlich wirkte, wie man ihn sonst heute kaum je mehr zu hören bekommt."
Susanne Benda - Badische Zeitung Freiburg, 19.10.2001

Große Musik versteckt in Kleinformen
"Drei Sonaten für Violine und Klavier von Mozart, Beethoven und Strauss standen auf dem Programm des Konzertabends "Immer mit Mozart" des Denzlinger Kulturkreises. Drei Meisterwerke in unaufdringlicher Virtuosität: in sparsamer Duobesetzung Beispiele für höchste Kunst kammermusikalischer Instrumentierung. Die kammermusikalische Kleinform bedeutete eine geniale Modifikation der Schaffenskraft der drei Komponisten. Dies den Zuhörern erschließen Hintergrund der kongenialen Interpretation von Magdalena Rezler und Michael Leuschner dargestellt haben.
Der Wechsel der Farben von schillernd zu verhangen, von Dur zu Moll, gab Mozart-Sonate ihren ganz eigenen Reiz. Durch das transparente Spiel von Magdalena Rezler und Michael Leuschner war dies optimal verdeutlicht. Virtuose Spieltechnik und die Erfahrung im professionellen wie sensiblen Umgang mit dem musikalischen "Material" zeichnete die Interpretation der drei Werke ebenso aus wie das überaus präzise, sich beflügelnde Zusammenspiel und die Fähigkeit in der Differenzierung der Klangfarben (besonders der Geige). In der Wiedergabe der Beethoven-Sonate standen die versöhnlichen, heiteren Seiten seiner Musik im Vordergrund, Schatten waren gesehen und angedeutet, aber der beschwingte Charakter herrschte vor. Faszinierend die perlende Leichtigkeit im Spiel!
Das zupackende Spiel und die Fähigkeit der Künstler zu lyrischem Ausspielen kam den kontrastierenden Momenten der Strauss-Sonate zugute; Herrische Elemente neben romantisch-wunderbarer Stille, impressionistisch anmutender Klangteppich hinter ruhigem Geigengesang, weite Spannungsbögen gegenüber konzentrierter Geste, Mit den Zugaben, einem Rückgriff auf Mozart und Beethoven, beschlossen die Musiker ein Programm, das über scheinbar kleine Formen eine Begegnung mit großer Musik bedeutete. In diesem Sinn passte auch das grazile Scherzo von Beethoven, mit bestechender Leichtigkeit anmutig hingetupft, als unmissverständlicher Schlusspunkt bestens."
Hildergard Karig
Badische Zeitung, 12.12.2001

Beherrschte Emotion
Beethovens Violinsonaten in Freiburg (Teil III)

"Der Herr muss andere Musik gemeint haben. "Gelehrt, gelehrt und immerfort gelehrt - und keine Natur, kein Gesang!" stöhnte anno 1799 ein Kritiker der "Allgemeinen Musikalischen Zeitung", nachdem er erstmals Beethovens Sonaten für Klavier und Violine op.12 gehört hatte. Auch die Darbietung, auf die sich seine Meinung berief, dürfte eine deutlich andere gewesen sein als jene, die Magdalena Rezler und Michael Leuschner jetzt in dritten Teil ihres Beethoven-Zyklus in der Freiburger Musikhochschule der dritte, achten und neunten ("Kreutzer")Sonate angedeihen ließen.
Strenge und Freiheit, Schwere und Leichtigkeit des Tons: Magdalena Rezler hat und gibt von jedem etwas, und sie gibt es auf äußerst lebendige Weise. Michael Leuschner regt an, gibt vor und führt immer wieder auf seine (sehr dezente) Weise fort, was Duo-Partnerin an Farben und Emotionen der Musik hinzufügt...
Gepflegte klangliche Kultur und gestalterische Noblesse
Emotion steht hoch im Kurs bei dieser Wiedergabe - doch rangiert ihre Beherrschung noch deutlich darüber. Nie, nicht einmal bei den rasanten Parallelführungen im Einsatz der G-dur-Sonate (op.30,3), geht das Temperement mit den beiden Interpreten durch und nötigt sie auch nur ansatztweise zur Aufgabe ihrer gepflegten klanglichen Kultur und gestalterischen Noblesse. Was an kurzen tonlichen Verfärbungen und an Ton-Verschleifungen bei Magdalena Rezler vorkommt, ist weniger das Resultat gestalterischer Emphase als vielmehr Teil ihres ganz persönlichen künstlerischen Profils. Das prägt den Abend, verleiht ihm Eigenart. Etwas mehr Bedingungslosigkeit im interpretatorischen Zugriff hätte man sich dennoch gelegentlich gewünscht - ein emotionales Nachgeben das dann sicherlich auch manchen nicht optimal sitzenden Ton gerechtfertigt hätte. Der lebendige, teilweise hochvirtuose Dialog, zu dem bei Rezler und Leuschner am Ende die Kreutzer-Sonate geriet, ließ derartige Einwände indes verblassen. Gleiches gilt auch für die Mittelsätze der Es-Dur- und der G-Dur-Sonate: Da klang es und da sang es ganz himmlisch selbstvergessen. Schande über den Kritikus von ehedem!"
Susanne Benda - Badische Zeitung Freiburg, 11.01.2002

37. Musikfrühling Posen
"Ein weiteres polnisches Werk, das im Rahmen der Präsentation der weltweiten Klassik aufgeführt wurde, war "Espressioni varianti" von Tadeusz Baird. Es stellte sich als Höhepunkt und Verzierung des Finalkonzertes (26. April in der Aula der Universität) heraus. Die vielseitige Vollkommenheit des Werks schmolz mit dem hohen Niveau des Orchesters und dem technisch und ausdrucksvoll faszinierenden Spiel der Solistin Magdalena Rezler-Niesiołowska zusammen."
Tadeusz Szantruczek
"Ruch muzyczny", Dezember 2002

Magdalena Rezler-Niesiołowska - eine Perle aus Polen
"...begeisterten die schönen Miniaturen, diese musikalischen Perlen nicht nur polnische, doch auch amerikanische Musiker, die schon während der ersten Probe ihr Interesse dafür gefunden haben, obwohl diese kurzen virtuosischen Stücke sicher nicht leicht zu spielen waren. (...) Dank dieses Arrangements, dank dieser Aufführenden erklang diese Musik auf eine besondere und bewegende Art. (...) Magdalena Rezler- Niesiołowska hat mit dem "Paderewski Symphony Orchestra" unter der Leitung von Wojciech Niewrzoł Stücke von Henryk Wieniawski, Fryderyk Chopin, Roman Statkowski, Aleksander Zarzycki sowie Adam Andrzejowski aufgeführt. Als Zugabe spielte sie bravourös die polnische Caprice von Grażyna Bacewicz. (...) Ihre vor zwei Jahren aufgenommene CD wurde zu einem besonderen Ereignis in jeder Hinsicht. Wunderschön aufgenommen, enthält sie so herrliche Musik, dass sie ein Hit der klassischen Musik werden könnte. Als Barbara Bilszta Magdalena Rezler-Niesiołowska nach Chicago einlud, wurde schnell klar, dass es ein besonderes, sehr polnisches und nostalgisches Konzert voller Emotionen sein würde. Die beiden Konzerte am 27. und 28. Februar in der "Chrystian Heritage Academy" in Northfield entsprachen genau diesen Vorahnungen. Die hervorragende polnische Geigerin, Preisträgerin vieler prestigeträchtiger Wettbewerbe - darunter auch des Königin-Elisabeth-Wettbewerbs in Brüssel - musizierte mit Bravour und Gefühl. Nur selten haben wir in Chicago die Möglichkeit, einen polnischen Virtuosen dieser Klasse bestaunen zu können. Eine echte Perle aus Polen! Wir danken für dieses Konzert."
JOANNA KMIEĆ
"Dziennik Związkowy"/Chicago - 9-11 April 2004

Dialoge auf höchstem Niveau
Drei Sonaten von Beethoven

"...Die Interpretationen im Konzert des Denzlinger Kulturkreises faszinierten vor allem durch die extremen Kontraste zwischen dahinstürmenden Tempi und der Fähigkeit, scheinbar übergangslos in abgeklärter Gelassenheit und Ruhe den poetischen Kantilenen klangschön Raum zu geben. Faszinierend auch die Harmonie im Zusammenspiel. Als Beispiel sei das einander Zuspielen des zweiten Themes im Andante der Sonate op. 23 ganannt. Leuschner artikulierte es im Bass und wie in einem Atemzug wurde es von Rezler mit der Geige übernommen. Die Vorbereitung des bekannten Themas der Sonate op. 47 lässt sich spannender kaum interpretieren..."
Hildergard Karig
"Badische Zeitung", 17. Februar 2005