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Ausschnitte aus den 80er Jahren:

Recital in der Nationalphilharmonie Warschau

"Die Violinkunst von Magdalena Rezler ist modern, überaus elastisch und vielgestaltig. Die Ballade von Ysaye glänzte voller Pathos und entzückte mit intensiven Farben. Ich gebe zu, dass mich das Stück an sich neu begeisterte, sicherlich auf Grund seines zerzausten dramaturgischen Verlaufs, der von der Geigerin mit außergewöhnlicher Ausdruckskraft und Präzision präsentiert wurde."
OP
"Ruch muzyczny" 1981

"...Mit der polnischen Geigerin Magdalena Rezler stellte sich dann dem halleschen Publikum eine sympathische Künstlerpersonlichkeit vor, die das Konzert für Violine und Orchester ihres Landsmannes Karol Szymanowski (1882-1937) exzellent interpretierte. Ihrer warmherziger Musikalität, ausgezeichneten tonlichen Qualitäten und einwandfreien technischen Meisterschaft kam das vorwiegend lyrisch gehaltene Konzert sehr entgegen..."
HJR
DNW Halle 1981

"Magdalena Rezler beherrscht ihr Instrument in schöner, unaufdringlicher Selbstverständlichkeit, wie sie der schwerelosen Heiterkeit selbstgenügsamen, sublimen Musizierens in op.96 (Beethoven Sonate) gut ansteht. Aber sie kann auch einen mitreißend musikantischen Impetus entfesseln. Etwa in Bartoks erster Rhapsodie vom 1928-das besaß Temperament und disziplinierte Kraft..."
Heinz-Dieter Terschüren
Bonner Rundschau 1982

Musikfestspiele in Dresden:

Höchst respektables Eröffnungskonzert der Philharmonie
"Zunächst erklang Beethovens Violinkonzert D-dur mit der polnischen Geigerin Magdalena Rezler, die schon mehrmals an gleicher Stelle ihr Publikum gefunden hatte. Nach Karlowicz, Bacewicz und Viotti war dies ihre anspruchsvollste Aufgabe. Die Bewältigung nötigte Respekt ab. Auffällig die geistige Konzentration und Beherrschtheit, mit der sie gestaltete und Form und Inhalt zu angemessener Deckung brachte. Auf der anderen Seite die Intensität ihres Spiels, sei es im Auskosten der zahlreichen Lyrismen - stets aber mit beneidenswerter Schlankheit des Tones - oder im energischen Zugriff dramatischeren Geschehens... insgesamt eine klassische Deutung mit starken lyrischen Qualitäten und hoher gestalterischer Disziplin..."
"Sächsische Neueste Nachrichten" 1988

Sprühende Lebendigkeit, intensive Leidenschaft
"Magdalena Rezler aus Polen, gefeierte Solistin des Abends, stellte ihre Interpretation vor. Voller Tonschönheit, mit viel Ruhe und Intensität formte sie alle Themen plastisch aus. Der 2.Satz wurde so zum Mittelpunkt des Konzertes. M. Rezler spielte mit innerer Spannung, fasste die Melodien in Großen Bögen zusammen und stellte mit dieser schlichten und ehrlichen Musizierweise die echte Größe der Beethovenschen Musik heraus. Zupackend, voller Schwung, Temperament und Virtuosität spielte sie dann das Rondo...."
Ines Köthnig
"Sächsische Zeitung" 1988

"Mit Beethovens Violinkonzert hörten wir die polnische Geigerin Magdalena Rezler, in Dresden bekannt und geschätzt. Ihre Interpretation schien sehr behutsam, bleich bei ihren ersten Tönen, war ganz auf die Entfaltung schönen Tones gerichtet. Damit entsprach sie sehr der lyrisch-emotionalen Grundhaltung des Werkes, die sie eigentlich nicht verließ. Das ergab natürlich einen Gesang von anrührender Innigkeit im 2.Satz, bis selbst im Finalrondo diese Einstellung dominierte."
"Sächsisches Tageblatt" Dresden 1988

Zwei besondere Konzertabende der Berliner Festtage"..Die polnische Geigerin Magdalena Rezler bot es (Konzert von Alban Berg) mit genau jener Mischung sinnlich verklärenden Ausdrucks und geistiger Disziplin, die dem Werke ansteht. Eine glänzende Leistung. Die Staatskapelle unter Suitner war hervorragender Partner."
"Neues Deutschland", Berlin 1989

"Mit der Solistin des Abends, der polnischen Geigerin Magdalena Rezler, hatten die Verantwortlichen einen guten Griff getan. Sie ging das effektvolle, hochromantische Wieniawski-Konzert mit Elan an, hatte einen großen Ton, eine fabelhafte Grifftechnik und vor allem den richtigen stilistischen Ansatz, Virtuoses als Ohrenschmaus zu servieren, ohne die musikalischen Zusammenhänge außer Acht zu lassen."
"Göttinger Tageblatt" 1984

"Die Geigerin Magdalena Rezler... musizierte zunächst das Violinkonzert B-dur von Antonio Vivaldi, benannt "Das Posthorn". Die hohen technischen Anforderungen der Komposition meisterte die Solistin mit zuverlässigem Vortrag, ließ dabei auch die strenge Klarheit ausdruckvollen Spiels nicht außer Acht. Brillanz und die der Komposition entsprechend nuancierte Farbigkeit des Vortrags ließen die interpretatorischen Fähigkeiten der polnischen Violinvirtuosin in Ravels konzertanter Rhapsodie "Tzigane" in noch stärkerem Glanz erscheinen; das sowohl in der technischen Perfektion wie im expressivem Spiel."
"Schweriner Volkszeitung" 1984

"Nach "Finlandia" hörten wir das Violinkonzert d-moll (ebenfalls von Sibelius), und für mich war dies die Fortsetzung dieses ersten Poems, jedoch mit stärker gesättigten Farben gemalt. Magdalena Rezler-Niesiołowska ist in bestechender Form, mit fehlerfreier Technik, idealer Intonation und einem tragenden, satten Klang ihres Instrumentes. Durch all das entsteht Vertrauen zu ihrem Spiel ab dem ersten Zug des Bogens."
Janusz Mencel
"Gazeta Robotnicza", Wrocław 1988

"Geigenspiel mit Leidenschaft"
"Neueste Nachrichten" Halle 1988

Geigerin von internationalem Rang: Magdalena Rezler in der "Stunde der Musik"
"Der Neue Weg" Halle 1988

"Ihre Interpretation des Mendelssohn-Konzerts voller Kultur und ohne jegliche Exaltation sowie die exzellente Aufführung der Ballade von Ysaye als Zugabe lässt uns hoffen, dass die Organisatoren des Musiklebens in Schlesien in Zukunft öfters an diese Solistin denken werden."
Marek Brzeźniak
"Gazeta Robotnicza", Wrocław 1989