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Ausschnitte aus den 90er Jahren:

...hinreißend musikantisch
"...Bei der Sonata concertata für Gitarre und Violine überraschte der blühende Ton, der Schmelz des Klanges, den die Geigenprofessorin aus diesem Werk herausfilterte...Aus einem Alltagsstückchen entstand ein kostbarer Edelstein."
"Nürtinger Zeitung" 28.9.1992

"Badische Zeitung" Freiburg:
"Ihr Ton ist voll und gerade, sehr direkt und äußerst geschmeidig. Wenn Magdalena Rezler Geige spielt, macht der Ausdruck keine Umwege über aufgesetztes Sentiment, agogische Manierismen oder gestalterische Künstlichkeiten. Doch kommt, wie jetzt beim Sonatenabend mit der Pianistin Elza Kolodin im Freiburger Kaufhaussaal zu hören war, bei dieser polnischen Musikerin nichts nur "aus dem Bauch". Wohl ist sie mit ihrer ganz natürlichen, organischen Tongebung und Phrasierung durch und durch temperament- und gefühlvolle Interpretin, doch versinkt sie nirgends ins nur Subjektive. Magdalena Rezler vermittelt, so wie sie jetzt Mozart und Brahms spielte, auf der Basis einer ganz selbstverständlichen, hoch entwickelten Technik zwischen intellektueller Ausdeutung und persönlichem Nachempfinden."
Susanne Benda
"Badische Zeitung" Freiburg, 23.Februar 1993

Kammerkonzert beim 20. Marschner-Festival
Unaufdringliche Virtuosität

"...Magdalena Rezlers außergewöhnliches stilistisches Gespür, verbunden mit einem organischen Handhaben der Geige, trat schließlich in Ysayes d-Moll-Ballade zutage. Sinngemäßdominierten wie im vorausgegangenen Repertoire Ausdruck, Atmosphäre und Klangstück-Sensibilität."
"Badische Zeitung", September 1996

Unübertrefflich erspürte Formschönheit des Klanges (20.Marschner-Festival)
"...Magdalena Rezler begeisterte durch ihren Solovortrag und riss die Zuhörer zu Beifallsbekundungen hin. Die Künstlerin ließ sich in keiner Phase auf Effekthascherei ein, überzeugte vielmehr durch nahezu unübertrefflich erspürte Formschönheit des Klanges. Alleine dieser Vortrag konnte das Konzert zu einem lange nachhallenden Musikerlebnis machen."
Udo Hildebrand
"Schwarzwälder Bote", September 1996

"Transparenz, gleichzeitig gepaart mit gewaltiger Ausdruckskraft: diese Eigenschaften ihres Spiels ließen schon das erste präsentierte Stück (eine Sonate von Szymanowski), selten aufgeführt bei Recitals, mit seiner postromantischen Schönheit begeistern. Die Geigerin ergriff Besitz von der Aufmerksamkeit der Zuhörer. Das nächste Stück - die Burleske von Adam Andrzejowski - bildete eine kapitale Abwechslung des Programms. Die Scherzhaftigkeit der Burleske, mit Leichtigkeit übertragen von der Geigerin, löste einen sofortigen Widerhall des Publikums aus. Die meisterhafte Darstellung der populären "Legende" sowie der "Polonaise" A-Dur von Wieniawski erzielte einen Beifallssturm. Der "Kujawiak" von Wieniawski als Zugabe schloss wie eine Klammer dieses wirklich unvergessliche Konzert der polnischen Musik."
Ewa Bierezin
"Dziennik Związkowy", Chicago 8.-10. November 1996

Die ganze Emotionalität der slawischen Musik
"...Das Quartett spielte sich Dvoraks Motivschnittchen förmlich zu: immer präsent das alles, nie artifiziell, stets mit höchster Virtuosität, nie aber steif. Besonders bei der in Polen geborenen Magdalena Rezler erreichte die Interpretation einen physischen Charakter am Instrument, jeder Bogenstrich ein Abenteuer, jeder Effekt ausgereizt bis ins Detail. Diese Emotionalität markierte slawische Musik von Kopf bis Bauch..."
Axel Brüggemann
"Badische Zeitung", 30.4.1996

"Der März-Auftritt von Magdalena Rezler in der Nationalphilharmonie mit Sonaten von Beethoven erinnerte das Warschauer Publikum an diese großartige Geigerin, die seit 6 Jahren eine Professur-Stelle an der Hochschule für Musik in Freiburg im Breisgau belegt. Dieses Recital zeigte, obwohl wir sie nun seltener zu hören bekommen, dass sie weiterhin eine große künstlerische Form aufrechterhält. Die im letzten Jahr aufgenommene CD bestätigt das. (.)
Das starke, jedoch gänzlich kontrollierte Temperament der Geigerin findet auch in der "Tzigane-Rhapsodie" von Ravel hervorragend Auslauf. Was bei Szymanowski eine romantische Extase ist, nimmt hier die Gestalt des Versinkens im Spiel an, bis zum Ende, bis zum letzten Atemzug. Dazu dienen bravouröse technische Effekte, die von vielen Virtuosen einzig zum Vorzeigen der Finger- und Bogen-Geschicklichkeit genutzt werden. Magdalena Rezler realisiert sie mit Leichtigkeit, mehr sogar: mit Fantasie. Und so werden die Effekte das, was sie eigentlich sein sollten: nur eine Verzierung, ein meisterhafter Streich, ein kostbares Glitzern, eine Beilage zur Musik."
Zdzisław Sierpiński
"Ruch muzyczny", 1997

Konzert der Philharmonie von Zielona Góra
"In der Kreation dieses Konzerts (Szymanowski) zeigte die Künstlerin ihre virtuosen technischen und ausdrucksvollen Möglichkeiten. Ihre Interpretation gab die in diesem Kunstwerk enthaltenen folkloristischen Elemente des Tatravorlands perfekt wieder, sie war unveränderlich lyrisch intensiv, sehr expressiv. In der im höchsten Grade virtuosischen Kadenz gab sie den Umfang ihrer technischen Mittel, über die sie verfügt, wieder."
Anna Borodziej
"Gazeta Lubuska", 22. November 1999

"...Souverän meisterte die Musikpädagogin die großen technischen Schwierigkeiten, die vor allem in den virtuosen Stücken Henryk Wieniawskis vorhanden sind. Eine nie langweilige Heiterkeit drang durch die mit Virtusität gekoppelten musikalischen Schwünge, ohne oberflächlich zu wirken..."
S. Kunigk
Gundelfinger Nachrichten, 11. Februar 1999

Klingende Saitenkunst
"Magdalena Rezler gilt als Garantin für geigerische Feinstarbeit und als Repräsentantin eines gelungenen Gleichgewichts von Ausdruckskraft und spieltechnischer Präzision gibt die gebürtige Polin einen Kammermusikabend, so verheißt das exquisite Saitenkunst."
Ben
"Badische Zeitung-Ticket" Freiburg, 22-28. Januar 1999